Polar Wearlink Transmitter

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So, Freunde des gepflegten Laufsports. Endlich ist es soweit. Der Testbericht für den POLAR Wearlink Transmitter ist fällig ;-)

Zuerst muss ich mich bei der sehr netten und zuvorkommenden Dame vom POLAR-Support bedanken, die sehr freundlich und kompetent all meine Fragen und Anliegen im Vorfeld beantwortet hat.

Ich musste mich ja quasi zwangsweise damit auseinander setzen, mir einen neuen Pulsmesser zuzulegen. Ich habe mich sehr lange damit beschäftigt, da ich mir nicht "irgendeinen Pulsmesser" kaufen wollte. Es sollte schon Qualität haben. Da ich die ganze Zeit mit dem iPhone gelaufen bin und meine Läufe mit der Nike+ Running-App aufgezeichnet habe, wollte ich eigentlich von der Plattform nicht weg und woanders “bei Null” anfangen.

Das hat mir im Endeffekt die Entscheidung leicht gemacht, die Nike+ Sportwatch GPS zu kaufen, um weiterhin die Läufe auf Nike+ zu laden.

Passend dazu gibt es von der Firma Polar den WearLink transmitter. Wer mehr über die Geschichte dieser finnischen Firma wissen möchte, kann sich gerne auf der Polar-Homepage genauer informieren. Den Online-Shop von Polar erreicht ihr bequem über ein Klick auf das Logo (rechts in der Navigationsleiste).

Nun zurück zum WearLink transmitter. Es ist ein Brustgurt mit einem speziellen Sensor, der extra für die Nike+ Palette entwickelt wurde. Den WearLink transmitter könnt ihr mit der Nike+ Sportwatch GPS oder dem Nike+ Sportband koppeln. Zudem ist er noch mit diversen Polar Trainingscomputern mit 5 kHz-Datenübertragung geeignet. Die Größe des Brustgurts ist M-XXL, also variabel einstellbar. Zwei, drei kleine Handgriffe und der Gurt ist auf die benötigte Länge angepasst und sitzt echt gut.

Der Lieferumfang besteht aus der Anleitung, dem Gurt und dem Transmitter:

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Zur Benutzung:

Bevor man mit dem Training beginnt, soll man die Elektroden unter kaltem Wasser befeuchten. Dann erst sollte man den Gurt anlegen und mit dem Sender bestücken. Hat den Hintergrund, dass das Signal dann besser an den Sender übertragen wird.

Übrigens: als ich das erste Mal den Gurt angelegt habe, hab ich voll verpennt, die Sende-Einheit drauf zu stecken. Also T-Shirt noch mal hoch und das Teil angeklippt. Kam mir so ein bisschen vor wie Iron Man, wenn er seinen Palladium-Kern austauscht, haha.

Den Gurt sollte man grundsätzlich erst zum Trainingsbeginn mit der Sende-Einheit bestücken. Zudem sollte man darauf achten, dass die Sende-Einheit auch nicht zusammen mit dem Gurt gelagert wird. Der Hintergrund ist einfach der, dass die Sende-Einheit sonst ständig aktiviert bleibt, was sich natürlich auch auf die Batterie-Lebensdauer auswirkt.

Wenn man den WearLink transmitter regelmäßig benutzt, sollte man auch immer nach dem Training den Gurt unter kalten Wasser auswaschen und spätestens nach fünf Trainingseinheiten den Gurt in einem Wäschebeutel bei 40° in die Waschmaschine geben. Ganz wichtig ist hier, dass kein Weichspüler o. ä. verwendet wird.

Mein Fazit:

Der Gurt ist sehr angenehm zu tragen und stört mich überhaupt nicht beim Laufen. Die Kopplung mit der Nike+ Sportwatch GPS ist sehr einfach und mit wenigen Handgriffen erledigt. Der Support ist super. Sehr freundliche und kompetente Service Mitarbeiter(innen). Zudem ist der Wearlink transmitter nicht nur für die Nike+ – Palette interessant, sonder für alle POLAR Trainingscomputer mit 5 kHz-Datenübertragung. Da der Transmitter sogar wasserfest ist, könnte man theoretisch sogar damit schwimmen gehen. Ebenso ist kann man ohne Probleme Ersatzteile direkt über POLAR beziehen.  Alles in allem eine klare Kaufempfehlung.

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