Nike+ Sportwatch GPS

Ende Juni 2013 war es endlich soweit. Ich habe mich mal wieder nach Mannheim zu Engelhorn Sports begeben, um endlich mein neues Trainings-Gadget zu erstehen. Die Nike+ Sportwatch GPS:

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Da ich bis jetzt nur im Freien gelaufen bin, habe ich mir den kleinen Schuh-Adapter gespart und nur die Uhr gekauft. Dafür ist man ziemlich limitiert, was die Farbauswahl angeht. Ohne den Nike+ Sensor kostet die Uhr 149,-€ und ist in der Farbkombination Anthrazit / Blue Glow erhältlich. Erst mal gibt es noch ein weiteres Bild vom Unboxing:

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Der Lieferumfang enthält in diesem Fall die Uhr, eine Kurzanleitung sowie ein USB-Verlängerungskabel.

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Da die Uhr über einen integrierten USB-Anschluss verfügt, kann man sich überlegen, ob man die Uhr direkt oder mit dem geliefert Kabel an den Rechner anschließt. Der Anschluss ist deshalb nötig, da der Akku der Uhr hierüber geladen wird. Zudem werden die Laufdaten über diesen USB-Anschluss und der für Mac und Windows erhältlichen Nike+ Connect – Software an das Profil auf der Nike+ Homepage übermittelt. Wie lange der Akku hält, kann ich noch nicht sagen. Das muss ein längerer Test zeigen.

Als erstes habe ich die Software installiert und meine Uhr angeschlossen. In diesem Fall registriert die Software direkt die Uhr und die Einrichtung kann beginnen.

Als ersten Schritt verknüpft man die Uhr mit seinem Nike+ Profil:

nike-connect-profil

 

Sobald das Profil verknüpft ist, muss man nur noch sein Gewicht und Maßeinheiten einstellen. Dann geht´s zum nächsten Punkt Uhrzeit und Datum:

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Hier entscheidet man sich, ob man die Uhrzeit manuell stellen möchte oder die Zeit des Computers synchronisiert. Ebenso wählt man entweder das 12h oder 24h Stunden-Format. Im dritten Schritt kann man diverse Anpassungen vornehmen. Das Customizing quasi. Hier kann man festlegen, welche Daten im oberen Drittel des Displays während eines Laufs angezeigt werden sollen. Beispielsweise kann man sagen, ich möchte immer die Herzfrequenz sehen. Ich kann aber während des Laufs auch noch mit beiden oberen Knöpfen zwischen den verschiedenen Daten wechseln. Ebenso kann ich wählen, ob das Display invertiert werden soll oder nicht. Ich persönlich hab´s schwarz mit hellen Ziffern.

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Zum Abschluss wird unter dem Punkt Runden & Intervalle eingestellt, ob Runden mit aufgenommen werden sollen und wenn ja, wie. Ich habe mich hier dazu entschlossen, dass pro Kilometer eine automatische Runde erzeugt wird. Dann kann ich später auf der Nike+ Homepage auch meine genaue Zeit pro Kilometer anschauen. Das war ich so von der iPhone-App gewohnt. Daher wollte ich das so weiter führen.

nike-connect-rounds-intervalls

 

Verbindung aufbauen:

Um mit der Uhr zu laufen startet man das GPS. (In meinem Fall starte ich auch noch die Kopplung mit dem Wearlink-Adapter). Die Uhr verbindet sich ziemlich schnell mit den Satelliten für die GPS-Ortung. Ich meinen Fall hat es noch nie überhaupt eine Minute gedauert, bis ich Verbindung hatte, Ich denke, hier trägt die gute Technik von Tom Tom auf jeden Fall dazu bei. Die Kopplung ist definitiv mit der GPS-Ortung im iPhone vergleichbar. Länger als mit dem iPhone stehe ich auf jeden Fall nicht da.

Hier noch ein paar Bilder vor dem Laufstart:

Einmal auf den blauen Knopf drücken und ‘RUN’ auswählen. Anschließend wählt man, was man koppeln möchte. Danach nur warten, bis z. B. GPS und Polar Wearlink Transmitter verbunden sind und los. Wenn man standardmäßig GPS und die Kopplung der Sensoren auf 'on' hat, kann man zum Laufstart auch 3 Sekunden lang die blaue untere Taste drücken:

laufstart_1

 

laufstart_2

 

laufstart_3

Mein Fazit - UPATE:

Mittlerweile (nach genau 13 Monaten) habe ich den Kauf doch bereut. Das Uhrenarmband hat leider ein Riss. Leider ist Nike auch gänzlich unkulant (was ich von anderen großen Firmen echt anders gewohnt bin - näheres dazu findet ihr hier). Dafür dann 149€ (bzw. 169€ inkl. Schuh-Pod) auszugeben, finde ich dann echt übertrieben, angesichts der Qualität.

Ich habe den Kauf definitiv nicht bereut. Zudem muss ich sagen, dass ich mich sehr lange mit dem Thema auseinander gesetzt habe, welches System ich mir jetzt “antun” werde. Außerdem habe ich das eine oder andere (bestimmt 20 oder 30) User-Videso auf Youtube angesehen. Im Endeffekt war aber auch die Nike+ Plattform mit ausschlaggebend. Ich habe ja auf meinem alten Blog angefangen, die Daten aus Nike+ zu posten. Außerdem hatte ich ja schon einige Kilometer damit hinter mir. Den Stress, auf einem anderen System wieder “bei Null” anzufangen, wollte ich mir nicht geben. Die Uhr an sich ist stylish und ist ein echter Blickfang (grade auch die anderen erhältlichen Farben). Zudem trägt sie sich sehr angenehm und stört mich in keinster Weise beim Laufen. In Kombination mit der Nike+ Plattform werden die Daten in beide Richtungen synchronisiert. Sprich, meine Läufe mit der Uhr kommen auf die Nike+ Plattform und meine Bestmarken (schnellster km, schnellsten 5km, weitester Lauf, etc.) werden auf der Uhr auch ständig zum anspornen auf der Uhr aktualisiert. Die Kopplung mit dem Wearlink Adapter von Polar ist zudem auch einfach, so dass bei den Läufen auch die Herzfrequenz mit aufgezeichnet wird. Aus diesem Grund gibt es – sofern man sich nicht von der Nike+ Plattform abgeschreckt fühlt – eine definitive Kaufempfehlung. Und die Akku-Laufzeit ist auch zufriedenstellend. Ich lade so im Durchschnitt knapp alle vier Wochen.

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